Frankfurter Spitzbuben
Werbung wegen Markennennung und Verlinkung, keine Kooperation!

Frankfurter Spitzbuben – mindestens genauso lecker wie das Original mit Johannisbeer-Gelee! Oder für die Hessen vielleicht sogar noch besser?! Der Teig ist der gleiche zarte Mürbeteig wie in meinem klassischen Rezept, aber gefüllt werden die Plätzchen mit einem super einfachen, selbstgemachten heißen Äppler Gelee. Klingt gut, oder?
Optisch sollte es natürlich auch stilecht sein: Entweder als kleines Geripptes (so nennt man bei uns ein Apfelweinglas) oder in einer hübschen Rautenform, die genauso gut passt! So oder so, die Frankfurter Version des Klassikers ist einfach unwiderstehlich! Genug gebabbelt! Wenn ihr auch Lust auf zarte, mürbe Plätzchen mit fruchtigem, weihnachtlichen Apfelweingelee bekommen habt, dann lasst uns loslegen!
Der Teig
Der Teig ist wirklich im Handumdrehen gemacht. Er ist sehr mürbe, dadurch auch etwas bröseliger, aber lässt sich trotzdem gut verarbeiten, wenn man ihn vorher nochmal kurz mit den Händen durchknetet. Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verkneten. Wichtig ist, dass die Butter schön weich ist, so verbindet sich alles leichter. Wenn der Teig doch noch etwas zu trocken sein sollte, könnt ihr noch 1-2 Esslöffel lauwarmes Wasser hinzufügen! Die Masse dann mit den Händen formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.


Plätzchen Backen
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Sobald der Teig gut durchgekühlt ist, holt ihr ihn aus dem Kühlschrank und knetet ihn nochmal kurz durch. Ich arbeite hier immer Portionsweise, zuerst eine Hälfte des Teiges nehmen, durchkneten, ausrollen, ausstechen und dann nach und nach den Rest dazu nehmen. Damit die Frankfurter Spitzbuben auch einen passenden Look bekommen, habe ich hier zwei Ideen für euch:
Als „Geripptes“ – also als Apfelweinglas
Einen passenden Ausstecher habe ich leider nicht gefunden, zumindest keinen, der mir wirklich gefallen hat. Aber ich habe eine kreative Idee für euch! Nehmt einfach einen Sargausstecher! Klingt erstmal komisch, ich weiß, funktioniert aber super. Stecht mehrere Formen in einer Reihe aus und schneidet dann oben den Teil so ab, wie ihr die Gasform haben wollt. Wer möchte, kann mit einer Prägematte auch noch das typische Muster aufprägen. Diese Variante ist etwas aufwendiger und ich bin ehrlich: ich habe damit auch nur ein Blech gebacken und bin dann auf die andere Variante umgestiegen. Aber! Das Ergebnis ist wirklich cool geworden und vielleicht gibt’s ja bald noch einen fertigen Ausstecher.



Die schnellere Variante: Rauten
Diese Ausstecher habt ihr vielleicht sogar schon zuhause, sie sind nämlich oft in Ausstecher-Sets dabei. Die Form passt super zum Gerippten, man sieht das schöne goldene Gelee und ich finde sie einfach echt hübsch! Wir brauchen hier zwei Größen: die große Raute für die Unterseite und die kleine für das Loch in der Oberseite. Ich würde euch empfehlen, das Loch erst auszustechen wenn ihr die Teigstücke auf dem Blech liegen habt, so verzieht sich nichts. Und noch ein kleiner Tipp: Immer eine Hälfte des Blechs ganz lassen und die andere Hälfte ausstechen. So habt ihr nachher passende Ober- und Unterseiten.

Die Plätzchen dann 9-10 MIN backen. Sie sollten am Rand leicht gebräunt sein, aber insgesamt nicht zu dunkel werden.
Frankfurter Spitzbuben füllen
Das passende Aussehen für die Frankfurter Spitzbuben haben wir ja jetzt, aber noch viel wichtiger: der Geschmack! Gefüllt werden die Plätzchen wie schon erwähnt, mit einem Gelee aus heißem Apfelwein, das Rezept dafür findet ihr hier! Die leichte Säure vom Apfelwein zusammen mit der Zimtnote passt einfach perfekt zu den süßen Plätzchen! Zum Füllen einfach mithilfe eines Teelöffels auf jede Unterseite mittig einen Klecks vom Gelee geben, die Oberseite mit dem Loch daraufsetzen und leicht andrücken. Anschließend in einer Plätzchendose lagern und vor dem Verzehr am besten noch ein paar Tage durchziehen lassen. Direkt nach dem Backen sind die Spitzbuben nämlich noch etwas knusprig und durch das Ruhen mit dem Gelee bekommen sie ihre super leckere, zarte und weiche Konsistenz!

Und fertig sind unsere super hübschen und leckeren Frankfurter Spitzbuben, nach Bedarf könnt ihr sie auch noch mit etwas Puderzucker bestäuben. Ich finde sie geben auch einfach mal einen anderen Geschmack und lassen das hessische Herz höher schlagen! Frohe Weihnachten und wie immer, schmecke lasse! ♥

Hier findet ihr auch nochmal das Rezept für die Klassischen Spitzbuben und den heißen Äppler Gelee!
4 schnelle Tipps für dieses Rezept
- Weiche Butter für den Teig verwenden und nach Bedarf noch 1-2EL Wasser dazu
- Da es Doppelkekse werden, den Teig nicht allzu dick ausrollen
- Für die Glasform: zuerst die Prägematte aufsetzen, danach in einer Reihe ausstechen, so könnt ihr mit einem scharfen Messer eine gerade kante ziehen und die Plätzchen werden alle gleich groß
- Die Plätzchen vor dem Verzehr noch ein paar Tage durchziehen lassen, so bekommen sie ihre mürbe und zarte Konsistenz

Frankfurter Spitzbuben
Kochutensilien
- Plätzchenausstecher Raute
Zutaten
- 375 g Mehl
- 200 g Zucker
- 100 g gemahlene Mandeln
- 250 g Butter
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Pck. Backpulver
- Mehl zum Ausrollen
- 1 Glas Heißer Äppler Gelee Rezept auf meinem Blog!
Anleitungen
Teig:
- Trockene Zutaten in einer Schüssel vermengen, weiche Butter hinzugeben und verkneten. Nach Bedarf noch 1-2 EL Wasser dazugeben
- Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen. in Frischhaltefolie wickeln und mind. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
Spitzbuben backen und füllen
- Backofen auf 160°C Umluft vorheizen
- Teig nochmal durchkneten, mit etwas Mehl ausrollen und ausstechen
- Plätzchen mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 9-10 MIN backen. Sie sollten am Rand leicht gebräunt sein, aber insgesamt nicht zu dunkel werden
- Plätzchen dann komplett auskühlen lassen
- Mithilfe eines Teelöffels auf jede Unterseite mittig einen Klecks vom Gelee geben, die Oberseite mit dem Loch daraufsetzen und leicht andrücken
- In einer Plätzchendose lagern, ein paar Tage ziehen lassen und wie immer, schmecke lasse! ♥
Klassische Spitzbuben